Unser Geld ändern bedeutet die Welt verändern!

Wir setzen uns für ein Geld- und Bankensystem ein, das eine faire, nachhaltige und demokratische Wirtschaft ermöglicht.

Money makes the world go 'round!

Aber so wie der Finanzsektor heute agiert kann und darf es nicht weitergehen.

Unser derzeitiges Geldsystem ist Teil eines weltweiten Ausbeutungssystems.

Das muss es nicht sein. Wir könnten auch ein Geldsystem haben, das den Menschen und dem Gemeinwohl dient.

Die Finanzkrise 2007/2008 hat weltweit einen materiellen Schaden angerichtet, der in der Größenordnung des Schadens des 2. Weltkrieges liegt.

Teile des Finanzsektor werden durch ihr Verhalten zur Gefahr für Wirtschaft und Gesellschaft.

Ein erheblicher Teil der Ausbeutung in der Welt läuft weitgehend unerkannt und unverstanden über den Finanzsektor. Die Folge ist eine immer stärkere Vermögens- und Machtkonzentration mit schwerwiegenden Auswirkungen auf demokratische Strukturen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Wir engagieren uns für ein gerechtes Geldsystem in einem nachhaltig arbeitenden Finanzsektor.

Die deutschen Banken hatten 2015 in ihren Bilanzen Vermögensgegenstände im Wert von ca. 2.700 Mrd. €, die sie mit selbstgemachtem Geld gekauft haben. Sie haben Leistungen erhalten, ohne selbst eine Gegenleistung zu erbringen. Es gibt in einer Demokratie keinen guten Grund warum ein Teil der Gesellschaft mit selbstgemachtem Geld einkaufen gehen kann, während der Rest für Geld entsprechende Gegenleistungen erbringen muss.

Wir wollen aufklären, Zusammenhänge und Hintergründe erforschen und nach gangbaren Wege suchen, wie wir diese Ziele erreichen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass ein Finanzfeudalismus zur neuen Weltordnung wird.

Gesellschaftliche Veränderungen erfordern gesellschaftliches Engagement. Der Finanzsektor ist zu wirklichen Reformen nicht fähig und wird freiwillig nicht auf seine Privilegien verzichten.

Seit Jahrzehnten sind die entscheidenden Politiker fest im Griff der Bankenlobby. Nicht das Gemeinwohl steht im Vordergrund, sondern, wie sich der Finanzsektor auf Kosten der restlichen Gesellschaft bereichern kann.

Große Reformen in der Gesellschaft haben ihren Ursprung in der Gesellschaft. Nur durch einen breiten Reformdruck und Aufklärung können wir Ziele wie eine Reform des Geld- und Finanzsystems erreichen.

Was läuft schief im Finanzsektor?

Gerechtigkeit

Für Teile des Finanzsektors ist der Rest der Wirtschaft und Gesellschaft nur Objekt und Opfer ihrer globalen Ausbeutungsstrategien.

Ein wesentlicher Mechanismus, der dies ermöglicht ist die Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken.

Die Ausbeutungsmechanismen sind teilweise nur schwer zu durchschauen, deshalb versuchen wir durch Aufklärung diese Sachverhalte auch Laien verständlich zu machen.

Geld ist nicht gleich Geld

Nur auf den ersten Blick ist Geld gleich Geld: Wenn Rechnungen bezahlt oder Schulden beglichen werden.

Den wenigsten ist bewußt, dass diese Funktion wie die Spitze eines Eisberges nur den kleinsten Teil der Wirkungen zeigt, die Geld in Wirtschaft und Gesellschaft ausüben. 

User derzeitiges Geld wurde von Teilen des Finanzsektors zu einem globalen Ausbeutungssystem umfunktioniert. – Das muss nicht so sein. Wir könnten auch ein Geldsystem haben, dass diese negativen Eigenschaften nicht hat. Ein Geldsystem, das eine faire, nachhaltige und demokratische Wirtschaft ermöglicht.

Finanzkrisen

Glaubt man den Vertretern des Finanzsektors, dann sind Finanzkrisen „Naturereignisse“, die niemand wirklich vorhersehen konnte. Deshalb meinen Sie, dass auch die allgemeine Bevölkerung für die entstandenen Schäden aufkommen sollte.

Bei näherer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass Finanzkrisen vom Finanzsektor inszenierte Ausbeutungsstrategien darstellen.

Selbst in der Finanzkrise 2007/2008 gab es nicht nur Verlierer, sondern all diejenige, die die Kredite bekamen konnten damit Sachwerte schaffen, für die sie am Ende keine Gegenleistung erbracht hatten. Dies gilt in gleicher Weise für die unvorstellbaren Gewinne und Einkommen, die durch die Derivatisierung der Kredite erzielt wurden.

Kasino-Kapitalismuss

bezeichnen einen Zustand des globalen, weitgehend kapitalistischen Wirtschaftssystems, der durch krisenanfällige, weltweit vernetzte Finanzmärkte geprägt wird. Im Kasino-Kapitalismus haben sich die Finanzmärkte von der Realwirtschaft abgekoppelt, indem die Finanzierung von Wertschöpfung gegenüber hoch spekulativen Finanzmarkttransaktionen in den Hintergrund getreten ist. 

Wir sind ein Team aus Forschern und Aktivisten

Wir arbeiten mit Ökonomen, Wissenschaftlern, Journalisten, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit zusammen, um ein gerechteres Geld- und Bankensystem zu schaffen.

Schließen Sie sich einer wachsenden Bewegung von Studenten, Ökonomen, Aktivisten, Politikern, Journalisten, Träumern und Realisten an, die alle für eine gerechtere, nachhaltige und sicherere Wirtschaft kämpfen.

Was wir tun

  • Forschung, einschließlich der Vergabe von Forschungsaufträgen. 
  • Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und anderer wissenschaftlicher Tätigkeit in Printmedien und/oder im Internet einschließlich des eigenen Internetauftritts des Vereins.
  • Öffentliche Arbeitstagungen, Aktionen, Projekte, Konferenzen, Vortrags-, Diskussions- und weitere Bildungsveranstaltungen.
  • Regelmäßige Öffentlichkeits- und Pressearbeit.
  • Nationale und internationale Kooperation mit anderen Organisationen.

Was Sie tun könnten

  • Für die Monetative Spenden sammeln
  • Testamentsspenden
  • Freunden und Bekannten von uns berichten.
  • An unseren Projekten mitarbeiten
  • Unsere Tagungen und Konferenzen besuchen
  • Mit Freunden und Bekannten über die angesprochenen Probleme diskutieren.
  • Schreiben Sie ihre Masterarbeit zu einem der angesprochenen Themen. Wir unterstützen Sie dabei gerne in Form eines Diskussionspartners.
  • Bringen Sie das Thema Geld auf die Tagesordnung ihrer Partei.
  • Schreiben Sie einen Antrag für den Parteitag. Formulierungshilfen finden Sie hier.
  • Überzeugen Sie Ihren Abgeordneten im Bundestag und Europaparlament.
  • Suchen Sie sich eine ethische Bank

Nichts für Eintagsfliegen

Die Einführung einer gerechten Geld- und Finanzordnung benötigt einen sehr langen Atem

Der bestehende Finanzsektor wird alles daran setzen die Einführung einer gerechten Geld- und Finanzordnung zu verhindern.

Wie alle große gesellschaftliche Projekte ist auch die Einführung einer gerechten Geld- und Finanzordnung ein generationenübergreifendes Projekt. Wer hier mitarbeitet, sollte dies in dem Bewusstsein tun, dass er gesellschaftliche Verantwortung für zukünftige Generationen übernimmt.

Die Arbeit die heute geleistet wird,  kommt eventuell erst künftigen Generationen zu gute.

Aber egal wie schwierig die Klippen auch sind und egal wie viele Wege in den Abgrund führen, uns genügt der eventuell einzige Weg der zum Ziel führt.

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